Programmieren lernen mit 16

Programmieren lernen mit 16

Du möchtest Programmieren lernen und bist 16 Jahre alt? Oder sogar jünger? Eigentlich schreibe ich auf meinem Blog ja für Informatik Studenten. Aber es ist sicherlich nicht falsch, sich bereits in jungen Jahren einen Plan für die Zukunft zu machen. Wenn man sich mit der Informatik beschäftigen möchte, dann ist es sicherlich hilfreich programmieren zu lernen. Kann man dafür zu jung sein? Ich denke nicht. Wenn du das Programmieren lernen ernst nimmst, dann kannst du auch mit 16 bereits erste Erfolge schaffen. Wie du damit startest, das erzähle ich dir in diesem Artikel.

Programmieren mit 16 Jahren

Zwei Bildschirme mit Sourcecode
Photo by Kevin Ku from Pexels

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, musst du für das Programmieren nicht unbedingt gut in Mathematik sein. Zwar hilft es, aber es muss nicht sein. Mathematik hat viel mit Logik zu tun. Und logisches Denken brauchst du beim Programmieren auf jeden Fall. Aber keine Angst, dass kann man üben.

Am besten lernt man, wenn man sich mit etwas beschäftigt, was einem gefällt. Deswegen kann ich dir nur empfehlen, dass du dir erst einmal überlegst was du denn gerne programmieren möchtest. Es ist immer gut, wenn man ein Ziel hat, zu welchen man hin arbeitet. An was hast du gedacht, als du dich mit diesem Thema beschäftigen wolltest? Ein Windows-Programm oder eine Webseite? Oder soll es vielleicht eine App sein?

Was es auch ist, mit 16 Jahren hast du noch alle Zeit der Welt um die verschiedensten Technologien auszuprobieren. Und das Gute daran ist, dass alles womit du dich schon jetzt beschäftigst, dir später einen großen Vorteil verschafft. Denn damit wirst du dich leichter tun in die Welt des Programmierens einzusteigen. Auch für einen späteren Job kann es dir helfen. Vielleicht wäre auch eine Ausbildung als Fachinformatiker etwas für dich? Wie dem auch sei, programmieren lernen mit 16 Jahren ist möglich und erstrebenswert.

Wie fange ich an, mit 16 programmieren zu lernen?

Ein Mann welcher vor einer Wand mit angehefteten Notizen steht und diese liest.
Bildautor: Startup Stock Photos | startupstockphotos.com

Hast du dir schon überlegt, mit was du anfängst? Es gibt viele verschiedene Programmiersprachen und Technologien. Welche du am Anfang lernst, ist erstmal egal. Trotzdem empfehle ich eine einfache Sprache. Zwar werden dir viele Leute Sprachen wie C++ empfehlen, um das Programmieren “richtig” zu lernen, allerdings vergessen diese Menschen dabei, das lernen auch Spaß machen muss. Und mit 16 programmieren zu lernen sollte einfach Spaß machen. Da ist es besser eine Programmiersprache zu wählen, mit der du schnell Erfolge siehst.

Zum Beispiel Python bietet sich hier an. Python ist für sehr große Projekte zwar weniger geeignet, ist aber ein guter Anfang. Und wenn du mit 16 programmieren lernst, dann wirst du zu Anfang sicherlich noch keine sehr großen Projekte entwickeln.

Alternativ kannst du wie ich damals mit HTML und CSS starten, um Webseiten zu erstellen. Das sind aber keine richtigen Programmiersprachen, sondern nur Auszeichnungs- und Designsprachen. Danach habe ich mit C# begonnen. Eine schöne Sprache, die du allerdings in der Entwicklungsumgebung Visual Studio programmieren wirst. Visual Studio ist eine mächtige Entwicklungsumgebung, kann für dich am Anfang aber einfach überfordernd sein. Denn zum Programmieren gehören immer auch die ganzen Tools und Programme drumherum.

Vielleicht interessierst du dich aber auch mehr für die mobile Entwicklung. Apps zu entwickeln kann sehr Spaß machen. Wenn du nur für Android entwickeln möchtest, dann kannst du dir mal die Sprache Kotlin ansehen. Alternativ geht auch Java. Wenn du für iOS und Android zugleich Apps schreiben willst, dann bietet sich Flutter an. Über Flutter habe ich zum Beispiel schon ein Einsteigerartikel geschrieben.

 

Forschen und Ausprobieren

Eine Glühbirne auf einer Tafel, mit Gedankenblasen außen herrum
Bildautor: TeroVesalainen | TeroVesalainen @ pixabay.com

Wichtig ist, dass du forschst und ausprobierst. Du musst noch nichts perfekt lernen. Wenn dir das Programmieren in einer bestimmten Sprache keinen Spaß macht, dann probiere einfach eine andere aus. Das Feld der Programmierung und der Informatik ist sehr groß. Dort gibt es so viel zu entdecken und zu lernen, sodass es sehr schade wäre, wenn du beim Versuch mit 16 programmieren zu lernen schon einen schlechten Eindruck bekommst. Also lass dich auf keinen Fall unterkriegen, wenn mal was nicht klappt.

Herausforderungen und Rückschläge

Ein Student sitzt mit den Armen über den Kopf verschränkt auf einer Bank
Bildautor: Insmam Kahn | www.pexels.com/@inzmam-khan-368018

Auch wenn es manche gibt, die schon früher als mit 16 das Programmieren beginnen, bist du trotzdem noch sehr früh dran. Aber ob du mit 16 oder mit 30 Jahren programmieren lernst, Rückschläge gehören dazu. Vor allem am Anfang brauchst du eine sehr hohe Frusttoleranz, denn auch du wirst an Herausforderungen stoßen, welchen du tagelang basteln musst. Aber das ist ganz normal.

Beim Programmieren geht es darum Probleme zu lösen. Du wirst dich immer wieder neuen Problemen stellen müssen. Und das ist auch gut so. Denn durch jedes Problem lernst du ein bisschen dazu. Auch wenn alles scheitert, was du tust, wirst du immer dazu lernen. Diese Einstellung ist übrigens nicht nur fürs Programmieren wahr, sondern gilt auch für dein restliches Leben.

Fang einfach an

Eine Tafel mit den Worten "Success go get it"
Bildautor: Gerd Altmann | www.pexels.com/@geralt

Nun hast du eine Menge Informationen bekommen. Wenn du mit 16 programmieren lernen willst, dann tu es. Lass dich nicht abhalten oder es dir ausreden. Um so mehr Erfahrungen du jetzt machst, um so besser. Und da wir im Zeitalter der Computer und Technologie leben, ist es in jedem Fall gut, sich hier etwas auszukennen. Denn beim Programmieren lernt man immer auch eine Menge über die Computer, auf denen man entwickelt.

Wichtig ist es einfach anzufangen. Egal was du machst, fang an. Verbring nicht ewig damit dir zu überlegen, ob dies der richtige Weg für dich ist. Denn das kannst du erst entscheiden, wenn du dich in dem Thema etwas auskennst. Dies gilt übrigens für die meisten Sachen. Erst wenn du dich ein wenig mit einem Thema beschäftigt hast, kannst du beurteilen, ob du vielleicht daraus ein Hobby oder eine Berufung machen willst. Denn am Anfang ist alles Neue abschreckend. Aber das vergeht, sobald du einige Stunden in das Thema investiert hast.

Viel Spaß beim Programmieren!

 

Titelbild: Foto von Lukas auf Pexels

 

 

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